Sonntagsoutfit: Daniela Dambach, Bern

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Heute Sonntag, 4. Oktober ist die fünfte Folge des „Sonntagsoutfits“ erschienen. Allmählich gibt es die ersten Menschen, die darauf reagieren und bekennen, es gelesen zu haben – schön! Diese Folge handelt von einem sehr angenehmen, lauwarmen Sonntagmittag in Bern, als im Länggasse-Quartier, als dort der „autofreie Sonntag“ stattfand. Lustig: das Auto spielte an dem Tag eigentlich gar keine Rolle, es war nicht mal Thema! Es war einfach nicht da, aber niemand vermisste es. Dafür stiegen ein paar Dutzend „Velobewegte“ auf ihre Fahrräder und fuhren (na gut: schoben) einen Corso durch das lebendige Viertel.

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Die „Veloparade“ in Bern war super-sympathisch und sehr kreativ – halt so richtig bernerisch. Gemütlich und liebenswert. Keiner hatte irgendein kommerzielles Interesse, es war einfach ein kleines Festival des Liebreizes. Und mittendrin trafen wir auf Daniela Dambach, die einfach umwerfend aussah: Eine schöne Frau mit feuerroten Haaren und einem alten roten Velo. In einem exotischen Kleid, das nicht 100% cool, aber sehr speziell war und ihrem Typ sehr gerecht wurde. Das Kleid war vom Berner Label PAMB, und die Frau heisst Daniela Dambach – sie ist Chefredaktorin von „Mis Magazin“, einer Bernbieter Lifestyle-Publikation.

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„Ich habe meine Haare nicht immer gerne gehabt – erst in den letzen Jahren habe ich gelernt, sie zu schätzen“, sagte Daniela Dambach über ihre auffällige Mähne, die ihr Markenzeichen ist. Und in Bezug aufs Outfit meinte sie: „Ich falle mit meinen Haaren sowieso auf, warum also nicht aufs Ganze gehen?“ Ein festliches Kleid und einen Mantel aus demselben Stoff – es braucht Persönlichkeit und Ausstrahlung, um diese Kombination (Typus Camilla Parker-Bowles) nicht tantig aussehen zu lassen. Daniela Dambach schaffte es – nicht zuletzt dank des Velos, das diesem Outfit die ernsthafte Note nimmt und so dieselbe entkrampfende Wirkung hat, die es als Verkehrsmittel hat.

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Das Schöne an der attraktiven Frau Dambach: Eine leichte Asymmetrie im Gesicht, welche die Frau erst spannend wirken lässt. Es braucht einfach oft eine kleine Irritation, um Dinge aussergewöhnlich erscheinen zu lassen. Darüber hinaus waren da eine Handvoll weiterer toller Akteure, die wir gerne für die Seite porträtiert hätten – doch wie ist das im Print: Es kann nur eine(n) geben. Leider. Also reichen wir hier gerne die anderen, der rothaarigen Retro-Pedaleurin ebenbürtigen KandatInnen nach…

Sehr angetan hatte es uns die schöne Recha Eliezer Prinz vom „Nähkästli“ in Bern. Sie trug eine wunderbare alte  Männerhose, die sie an der Länggasse auf einer Brocante fand. Das Top war aus indischer Baumwolle und Seide.

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Supertoll war auch die Gruppenshow von „African Fashion Today“ – die Akteure dieses Berner Kollektivs um Walter Aiguokhian waren mit ihrem zeitgenössischen Mix aus traditionell afrikanischen Stoffen und moderner Clubwear ein fantastischer Hingucker.

 

Umwerfend sahen auch Stylist Kenneth Romanus und Anne-Sophie Ewald aus – sie ist als audiovisuelle Gestalterin tätig, beide sind aus Bern. „Unser Konzept heisst <Live your dreams>“, sagten sie. Mrs. Tshibola Katulu aus Bern hat alles geschneidert, zusammen mit den Ideen der beiden. Kenneth ist in Nigeria geboren und in Moskau aufgewachsen – what a mix! Anne-Sophie ist in Bern aufgewachsen und hat 2015 an der ZHdK in Zürich ihren Bachelor gemacht. Kleiner Wermutstropfen: „Wir sind nicht wirklich ein Paar, sondern treten nur heute als solches auf.“

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Dann war da noch die liebenswerte Micu Lüthi vom Coiffeurgeschäft „Haupt-Täter“, auch aus Bern. Sie behauptete allen Ernstes, diese Frisur habe nur eine Stunde Zeit gekostet – wer glaubt’s?

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Und hier noch ein weiterer Reigen von Impressionen, die uns als unvergesslich netter Mittag im schönen Bern in Erinnerung bleiben werden – merci, Länggasse!

1 Comment

  • Antworten Oktober 7, 2015

    Nachlese … |

    […] nach den Ferien inmitten all der schlimmen Meldungen zu lesen: Van Rooijen Style Post (vanrooijen.ch) und Sonntagsoutfit in NZZ am Sonntag Journal-b (zur Installation von Sonam […]

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